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Lokaler Handel – Haben Einzelhändler eine Zukunft in den Innenstädten?

Die Uhr tickt – Innenstädte sterben aus. Überall lässt sich beobachten, wie in den Einkaufsmeilen der Städte Woche für Woche Einzelhändler ihre Geschäfte räumen müssen. Vor allem der Handel inhabergeführter Geschäfte ist vom Aussterben der Stadtkerne betroffen. Zu groß ist die Konkurrenz untereinander und zu attraktiv die Angebote von der Online-Konkurrenz.

Bis 2020 werden ca. 50.000 Standorte vom deutschen Markt verschwunden sein. Das sind knapp 10 % des Gesamtmarktes. Erschreckende Prognose! Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands, Stefan Gent, schlägt sogar vor, die deutschen Innenstädte systematisch zu verkleinern, um ihre Wirtschaftlichkeit weiter zu gewährleisten. Die Einkaufsbereiche sollen quasi „gesundgeschrumpft“ werden.

Zahl der Passanten hat sich halbiert

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete im März 2018, dass sich die Zahl der Passanten in der hannoverschen Fußgängerzone innerhalb von 10 Jahren fast halbiert hat. Dieses Phänomen tritt nicht nur in Hannover auf, es ist ein vielerorts bekanntes Problem.
Durch das Wegbleiben der kaufbereiten Stadtbummler werden immer mehr Fußgängerzonen einseitig und können keine große Abwechslung mehr bieten. „Nur noch Ketten und Filialen, alles sieht gleich aus, ob in Celle, Hameln oder Oldenburg“. Dadurch entsteht ein Teufelskreis. Die Stadtbummler bleiben zu Hause, die Innenstädte veröden, die Leute sehen nur noch weniger Reiz darin, in der Fußgängerzone einzukaufen.

Das größte Problem für den stationären Handel ist die Online-Konkurrenz. Viele Onlinehändler bieten umfangreiche Informationen, günstige Preise und Lieferung direkt an die Haustür. Damit muss man erstmal mithalten können! Das ist das Problem der meisten stationären Händler, sie können mit diesem umfangreichen Angebot einfach nicht konkurrieren. Den großen Händlern und Ketten fällt dieser Konkurrenzkampf noch etwas leichter, kleine oder mittelständische, inhabergeführte Händler haben allerdings große Probleme, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Onlineangebote als Konkurrenz oder Chance für den Handel?

Aber ist das wirklich so?
Ist online so eindeutig von offline zu trennen? Muss ein Händler entweder auf der analogen oder digitalen Fläche anbieten? Stehen online und offline immer im Wettstreit zueinander?
Die Antwortet lautet: Nein.

Die IHK Arnsberg schreibt in einem Beitrag, der stationäre Einzelhandel müsse offensiv in die Zukunft gehen. Kleinere Händler müssen sich auf ihre Stärken besinnen: Beratung und Einkaufserlebnis. In diesen beiden Faktoren sind stationäre Händler dem Online-Handel immer noch voraus. Kleidung anprobieren vor dem Kaufen? Das geht nur beim Händler um die Ecke. Mit einem Fachberater ein Vier-Augen-Gespräch führen? Auch das ist dem stationären Handel vorbehalten und dies sind nur zwei Beispiele für zahlreiche Fälle, in denen der Offline-Handel punkten kann.

Über 60 % der Konsumenten kaufen immer noch lieber offline, als online ein. In Deutschland wird immer noch viel Wert auf freundliche Beratung, nettes Ambiente beim Shoppen, direkten Kontakt zum Händler und zur Ware gelegt. Fakt ist aber auch: Die meisten Leute wollen sich gerne vor dem Gang in die Fußgängerzone informieren können. Niemand möchte gerne in die nahegelegene Fußgängerzone gehen oder gar mit dem Auto fahren, nur um am Ende mit leeren Händen nach Hause zu gehen. Aus diesem Grund brauchen heutzutage die stationären Händler einen funktionierenden Onlinedienst.

Die Zukunft des Einzelhandels

Stationäre Händler mit einem funktionierenden Onlineangebot, bei dem der Kunde einsehen kann was, wo auf Lager ist, haben bessere Chance gegenüber dem reinen Onlinehandel. Diese Händler können die besten Services aus Offline und Online kombinieren und haben somit gute Chancen, nicht von der Verödung der Innenstädte getroffen zu werden.

Da sich jedoch nicht jeder selbst um einen umfangreichen Onlinedienst kümmern kann, bzw. in manchen Fällen auch gar nicht das Knowhow für solch eine Umsetzung vorhanden ist, gibt es Portale wie youbuyda. youbuyda übernimmt für den Händler den Onlinedienst und zeigt dem interessierten Kunden Öffnungszeiten, Standort und welche Marken geführt werden. youbuyda möchte mit diesem Service den stationären Handel stärken und zum Überleben der Fußgängerzonen beitragen. Denn eines ist ganz sicher: Niemand möchte in Zukunft eine Stadt besuchen oder durch die heimische Fußgängerzone schlendern und nur noch leerstehende Geschäfte vorfinden.

youbuyda. Alles was Du willst.

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