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Vero – Das soziale Netzwerk der Zukunft?

Jetzt wird alles besser: Nervige Werbung adé, Persönlichkeit olé. So oder zumindest so ähnlich klingt es, wenn man sich die Beschreibung der neuen Social-Media-Plattform „Vero“ durchliest.

Du hast mit „Vero“ die Möglichkeit Bilder, Standorte, Links, Musik oder Filme mit deiner Community zu teilen. Wer deine Community ist: Das bestimmst du!

Bekannte, Freunde, Familie – du bestimmst, mit wem du was teilen möchtest.

Wahrhaftig, echt, authentisch?

Das sagt zumindest der Name aus: „Vero“ ist italienisch und bedeutet so viel wie „wahrhaftig“.

Nur ein Hype oder doch die Zukunft?

Feststeht, dass viele Nutzer der Sozialen Netzwerke mittlerweile von geschalteten Werbebeiträgen genervt sind. Ob Unternehmen oder Privatpersonen: Der persönliche Feed ist täglich voll davon. Ausschalten oder besser personalisieren ist zwar möglich, doch die Idee: Ganz ohne geschaltete Werbung – klingt scheinbar verlockend.

Letzteres mag vielleicht auch der Grund gewesen sein, weshalb „Vero“ die letzten Tage sozusagen „überrannt“ wurde. Die große Nachfrage brachte die Plattform dazu, dass sich die Nutzer nicht mehr anmelden, registrieren oder Beiträge hochladen konnten. Server: abgestürzt.

@verotruesocial: Due to very large traffic, we’re experiencing intermittent technical issues.

We’re working to resolve them as soon as possible. (Quelle: twitter)

Doch „Vero“ verspricht noch mehr: Keinen Algorithmus! Der hat die letzten Monate nämlich für ganz viel Wirbel in den Sozialen Netzwerken gesorgt, vor allem auf Instagram. Die persönliche Timeline wurde nicht mehr nach Aktualität mit Inhalten gefüllt, sondern eben nach Vorgaben des Algorithmus. Das führt dazu, dass dem Nutzer nicht mehr alle Beiträge einer Person der er folgt, angezeigt werden.  Instagram bestimmt also für den Nutzer, was für ihn relevant zu sein scheint. Manche Beiträge verschwinden so leider ganz, verärgerte Nutzer sind das Resultat.

Ob „Vero“ das alles besser macht?

Das Versprechen ist groß!

Durch den nicht vorhandenen Algorithmus müssen zudem keine persönlichen Daten gesammelt werden. Wenn der Feed nicht auf den Nutzer, u.a. durch Werbung, zugeschnitten werden muss, dann braucht es auch keine Datensammlung.

Ein weiterer Punkt für „Vero“?

Vielleicht. Denn auch hier gibt es kritische Stimmen.

„Vero“ gibt an, dass die App nur für die ersten Millionen Follower kostenlos sein wird. Ob das nur Werbestrategie ist, wird sich zeigen. Fest steht: Auch „Vero“ hat schon in Werbung investiert: Wie auch sonst soll eine App so schnell, so groß wachsen. Influencer-Marketing on Point.

Ein weiteres Hindernis könnte die Telefonnummer der Nutzer sein. Die ist bei der App-Anmeldung nämlich zwingend erforderlich. Argument von „Vero“: Eine Telefonnummer ist schwieriger zu fälschen, als eine E-Mail-Adresse. Aus Nutzersicht jedoch eine Hürde, sind wir es doch gewohnt, E-Mailadressen und nicht Telefonnummern sorglos anzugeben.

Trend oder Zukunft – Der Nutzer entscheidet.

youbuyda. Alles was Du willst.

 

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